Samstag, Juli 13, 2024
Offseason

Hamburg zum Dritten! ranGrillen, Buchvorstellung und mehr

Pro7 Maxx / ProSieben / die ran Redaktion hatten erneut gerufen und ich konnte einmal mehr dem Lockruf nicht widerstehen: Nach zwei Sommern „Coronazwangspause“ (virtuell gab es eine Edition, die nur den offiziellen Teil abdecken konnte und nicht die Gespräche drumrum) veranstaltete die ran Redaktion wieder ein „Kickoff-Event“ in Hamburg, um auf die Übertragungen der anstehenden Saison einzustimmen – diesmal unter dem Motto #ranGrillen. Insgesamt durfte ich schon zum vierten Mal (von insgesamt fünf Ausgaben – bei der ersten in Köln fehlte ich noch) teilnehmen, zuletzt 2019 im Union-Stadion in Berlin. Damals ahnte logischerweise noch niemand, dass das „#ranNFL Klassentreffen“ so schnell nicht wiederholt werden würde.

Wen übrigens die anderen beiden Hamburger Ausgaben noch interessieren – here you go. Ich hab sie gerne nochmal durchgeschaut: 2017: Das #ranNFLsuechtiginHH Eröffnungsevent und 2018: #ranNFLsuechtiginHH2 – Hamburg revisited

Nach der Einladung flugs ein Hotel gebucht und dann flatterte gleich noch eine zweite Einladung ins Haus: Am Abend vorher wollten Daniel Jensen (Twitter: BeeemIt) und Alexander von Kuczkowski – besser bekannt als Kucze (Twitter: Kucze22) – ihr gemeinsames Buch „Patrick Mahomes“ ebenfalls in Hamburg, im Hooters St. Pauli, vorstellen. Beide hatte ich vergangenes Jahr in London beim Training der Jaguars getroffen und eine Podcast-Episode mit ihnen aufgenommen (PODCArSTen 76 – London). Also Hotel nochmal umgebucht und der kleine Aufwand hat sich absolut rentiert!

 

Buchvorstellung „Patrick Mahomes“

Für die Buchvorstellung von Daniel und Kucze ging es nachmittäglich an den lokalen Sehenswürdigkeiten Herbertstraße und Davidwache vorbei zum Hooters. Für mich als „eigentlich Dorfkind“, das mittlerweile Stadt problemlos gewohnt ist, immer wieder eine Erfahrung.

Pünktlich angekommen wurden die eintreffenden Gäste von den beiden Autoren nett begrüßt und in die für die Veranstaltung angemietete Hälfte des Lokals gelotst. Vor Beginn des offiziellen Teils, der nicht länger als eine halbe Stunde in Anspruch nahm, durfte ich mit Daniel und Kucze noch ein kurzes Interview aufnehmen, das Ihr (unter anderem) im PODCArSTen 91 – Hamburg hören könnt.

Nach der offiziellen Vorstellung gab es eine kurze Q&A-Runde und anschließend blieb noch viel Zeit für ausführliche Gespräche mit den durchwegs sehr netten Gästen der Veranstaltung. Ich habe den Abend jedenfalls sehr genossen… und hey: Wer lehnt schon Free Wings ab?

Äußerst zufrieden ging es mit einem brandneuen Exemplar wieder nach Hause. Wer auch eine der sehr empfehlenswerten Ausgaben möchte:

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Lückenfüller Hamburg

Nachdem ich diesmal quasi gleich zwei komplette Tage in Hamburg hatte, ging es am nächsten Vormittag zu meinem Lieblingsmillionengrab:

ranGrillen Hamburg

Wenn die Baukosten (866 Millionen) und die Erwerbstätigen in Deutschland (gut 13 Millionen) stimmen, dann stecken gut 60 Euro Steuergelder von mir mit in der Elbphilharmonie. Und ich muss immer wieder sagen: Das ist es mir wert! Dafür komme ich auch gern bei jedem Hamburgbesuch vorbei und starre gedankenverloren auf den Hafen. Ich war morgens kurz vor 10 Uhr da und hab mir noch schnell einen Zeitslot für die kurz darauf stattfindende Öffnung reserviert. Klappte innerhalb von zwei Minuten, auch wenn man sich die 2 Euro vor Ort vermutlich sogar sparen kann. So konnte ich es aber mit ein paar Daumenklicks erledigen, was mir in der Morgensonne besser gefallen hat als irgendwo innen anzustehen.

Um die Zeit ist auch noch kaum jemand auf der Aussichtsempore (der Übergang auf dem Bild zwischen rot und blau), was ich absolut genossen habe. Anschließend ging es noch ein bisschen zum Geocachen und Sehenswürdigkeiten anstarren (Piraten!) in die Speicherstadt und angrenzende Gebiete. Eine sehr schöne Runde und hoffentlich nicht das letzte Mal, dass ich das in der Art genießen darf.

Die Location #ranGrillen

 

Das Event, für das ich eigentlich angereist war, fand dann am Abend in der „Hamburger Bucht“ statt. Unsere Anreise (Eingang richtige U-Bahn nicht gefunden; Uber wollte nicht, da zu kurz; Taxis standen fahrerlos am Bahnhof) verlief unerwartet zeitaufwändig, aber am Ende standen wir fast noch auf die Minute pünktlich vor dem Eingang.

Zugangsvoraussetzung war neben der Einladung noch ein tagesaktueller Corona-Selbsttest. Mein erster seit der Draftreise nach Las Vegas, aber trotz vielfältiger Ansteckungsmöglichkeiten zuletzt gab es nur einen Balken. Hurra!

Die Location diesmal hatte keine besonders tolle Akustik, aber da ich strebermäßig in der ersten Reihe (und mega-unbequemen Sitzsäcken) Platz nehmen durfte, ging es.

Die Footballnachrichten des offiziellen Teils hatte ich am nächsten Morgen hier für football-aktuell zusammengefasst. Die Kommentatorencrew bleibt jedenfalls komplett zusammen, Mattis Oberbach hat sich eine Festanstellung in der Redaktion verdient und Fußballkommentator Jonas Friedlich ist „in der Football-Oase“ angekommen, wie Alexander Rösner das so schön ausgedrückt hat.

 

Neben vielen altbekannten Gesichtern im Publikum gab es diesmal auch eine ganze Reihe Rookies. Verfestigte so ein bisschen den Eindruck, dass die „Alte Garde“ der #ranNFL Community zum Teil abgewandert ist. Spaß hats trotzdem gemacht, den fast schon obligatorischen Ausflug in die Karaoke-Bar konnte ich mir zugunsten von Gesprächen mit den Verbliebenen in der Hafenbucht sparen. Das ist eher meine Welt 🙂

 

Mahlzeit!

„When in Rome“… gab es natürlich in Hamburg erst einmal Fisch. Das hatte sich ja bei den anderen beiden Editionen bewährt. Der asiatische Fischhändler meines Vertrauens hat auch Corona anscheinend überstanden:

ranGrillen Hamburg

Womöglich nicht die norddeutsch komplett korrekte Art des Fischs, aber der gute Wille zählt.

Mir war klar, dass ich erfahrungsgemäß abends zuerst einmal „arbeiten“ musste und es mit dem Essen bei mir deswegen etwas dauern würde.

Das Catering beim Event hatte Tim Mälzer, aber bis ich mit Interview und Co fertig war, gabs nur noch Bratwürste und Nachspeise. Was mir aber vollkommen gereicht hat, nachdem ich ja mittags schon knapp 20 Teller vom Fisch befreit hatte.

 

Das Fazit

Nach zwei Jahren Zwangspause wieder eine nette Veranstaltung und auch von dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Gastgeber! Es fühlte sich ein bisschen wie ein (schönes) Klassentreffen an und am Ende hat man wieder weniger Zeit für Gespräche gehabt wie einem eigentlich lieb wäre.

Sollte es nächstes Jahr (oder vor den Playoffs) wieder eine Veranstaltung geben – ich sitze in den Startlöchern 🙂

Oder im Sitzsack…

ranGrillen Hamburg
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