Woche 1

Nach dem mühsamen Auftaktsieg der Eagles gegen die Falcons stand jetzt in Woche 1 endlich ein kompletter Speiseplan auf dem Menü des ausgehungerten Footballfans.

Bei mir dauerte es dank des richtigen Berufs aber wieder bis nach der Halbzeit, bevor ich einsteigen konnte. Aber dafür gabs dann #ranNFL im TV und die grandiose RedZone am Laptop.

Spiel 1: Patriots – Texans

Nein Fox Sports, ich habe nichts anderes erwartet.

Same old, same old.

Wieder einmal die Patriots in der Übertragung, was vor allem natürlich mich und die deutsche Anhängerschaft der Patriots Nation freut.

Der Spielverlauf erinnerte ebenfalls an frühere Begegnungen: Insgesamt die Texans ohne richtigen Auftrag, aber auch nicht komplett abgeschlagen. Wirklich Angst hatte ich zu keinem Zeitpunkt, auch wenn der ein oder andere ungewohnte Fehler auf Seiten der Patriots – eine Interception von Brady, ein Fumble von Gronk – zu vermelden war. Und nein, auch vor dem letzten Drive mit „nur“ 8 Punkten Rückstand hat sich mein Stresslevel kaum erhöht.

Dazu haben wir genau diesen Ablauf einfach schon zu oft gesehen. Und sicher wesentlich angenehmer für mich als das fatale Kickoff-Spiel der Patriots 2017.

 

Spiel 2: Broncos – Seahawks

Die Seahawks spielten anfangs – für mich überraschend – sehr gut mit und terrorisierten vor allem über ihre Tight Ends die Broncos Defense. Im weiteren Spielverlauf übernahmen die Broncos – vor allem dank eines Touchdowns von Rookie Running Back Lindsay zum günstigen Zeitpunkt – die Spielkontrolle.

Es ging hin und her, aber die – wie in den Vorjahren – löchrige O-Line verhinderte letztendlich einen Sieg der Seahawks. MVP des Spiels war aber für mich eindeutig Von Miller, den die O-Line der Seahawks nie stoppen konnte. Drei Sacks und zwei erzwungene Fumbles zeigen, dass die Defense perfekt eingestellt war.

 

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TV-Kritik Woche 1

Wie Donnerstagnacht starteten Patrick „Coach“ Esume und Markus Kuhn, der endlich keine Visaprobleme mehr hat. In der Halbzeit wurde dann auch noch Autor Sebastian Vollmer für ein Interview zugeschaltet (er hat das Buch hier – mit Ghostwriter – geschrieben).

Markus Kuhn kam mir etwas weniger aufgeregt als noch am Donnerstag vor. Könnte am „zweiten Mal“ liegen oder weil ich eben erst später zugeschaltet hatte.

Patrick Esume war mir manchmal zu bemüht lustig, aber vielleicht liegt das auch an dem linken Stuhl. Grundsätzlich finde ich ihn besser auf dem rechten Stuhl des Experten aufgehoben.

Weniger bemüht lustig fand ich Ickes hin-und-her mit seinem Team hinter dem Team, als es um eine Grafikeinblendung ging.

Spiel 2 kommentierten dann die Veteranen #TwitterfürUwe Morawe und Roman „Statistikgott“ Motzkus. Bei Uwe Morawe muss ich gern mal schmunzeln und Roman ist für mich sowieso die Expertenstuhl-Idealbesetzung. Schön, dass er sogar noch hellseherische Fähigkeiten hat:

Mich hats gut unterhalten, wenn ich reinhören konnte. Allerdings war mein Fokus meist mehr beim Dallas-Spiel (da Spielbericht hier für football-aktuell )

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Held Woche 1

Hier gab es so viele Kandidaten, dass ich mal zwei Co-MVPs küre, obwohl sich sogar noch ein paar Helden angeboten hätten.

QB Ryan FitzpatrickMAGIC,21 von 28 für 417 Yards, 4 TD, 1 Rushing TD

Wahnsinn – gebt dem Mann einen Rentenvertrag! Alt genug ist er mit seinen 35 Jahren sowieso. Kein Mensch hatte Tampa in dem Spiel irgendetwas zugetraut; die Line bei den Buchmachern fiel nach der Suspendierung von +6.5 bis auf +10.5 und spätestens nach dem 7:0 der Saints hatte alle Welt die Buccs abgeschrieben.

Vorhang auf für den magischen Ryan Fitzpatrick. Zwischen Spielen mit einem Sack voll Interceptions zaubert er ab und zu wirklich mal ein Highlightspiel heraus und das war diesmal überragend.

Linebacker Khalil Mack, Oakland Raiders Chicago Bears

Die Fans der Raiders dürften schluchzend vor dem TV gesessen haben, angesichts Macks Sahnetag. Der Mann war überall und rechtfertigte die Abgabe von zwei First Roundern (im Gegenzug kommt noch ein 2nd Rounder zurück) schon allein in dieser Partie.

Auch wenn es am Ende für die Bears nicht ganz reichte, so kann man in Chicago positiv nach vorne schauen. Natürlich wird Mack nicht immer für derartige Stats sorgen können.

Nur einen Tick dahinter

Ich hatte mich im Draft damals schon gefragt, warum T.J. Watt, der talentierte Bruder von J.J. Watt, nicht früher geholt wurde, aber die Steelers können sich freuen. Auch wenn sie es angesichts des Unentschiedens noch weniger tun als die Fans der Browns.

Safety Denzel Ward zeigte in der gleichen Partie, warum er zurecht an Position 5 gedraftet worden ist und eben nicht Pass Rusher Bradley Chubb (der jetzt in Denver mit Von Miller eine erschreckende Kombination bildete). Gleich zwei Interceptions in seinem ersten NFL-Spiel sind einer der Gründe dafür, warum die Browns die Saison keinesfalls mehr mit 0-16 beenden werden.

 

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Versager der Woche 1

Die New Orleans Saints Defense

48 Punkte.

Zuhause.

Gegen die Buccaneers.

Mit deren Backup Quarterback und trotz einer beruhigenden 7:0 Führung im Rücken. Das erinnerte fatal an die „alten“ Saints vor 2017, als Defense ein Fremdwort war.

 

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Twitteruniversum Woche 1

Natürlich DIE Geschichte des Drafts, aber beide Griffins spielten gestern für die Seahawks und das hat sicher nichts mit einem PR-Stunt zu tun. LB Shaquem sammelte zwei Tackles und sein älterer Bruder CB Shaquille sechs. Ich würde ihnen allein jeden Sieg gönnen, habe aber die Seahawks unter 8.5 Siegen gewettet; sorry Jungs.


Die Le’Veon Bell Saga geht weiter. Zur Erinnerung: Jedes fehlende Spiel kostet ihn über 800.000 Dollar. Wenn jetzt sein Ersatzmann plötzlich groß aufspielen kann wie er es in dieser Partie durchaus zeigte, dann gehen Le’Veon Bell gleich noch mehr die Argumente aus – seine Leistungen könnten ja am System liegen.

Er selbst twitterte lediglich ein Emoji, das aber mehr als viele Worte sagte:

Ich vermute, sein Standing bei den Teamkollegen ist nicht unbedingt gestiegen seitdem, und bin mehr als gespannt, welche Franchise ihm im März zuviel Geld bezahlt. Ich möchte ihn jedenfalls nicht bei „meinem“ Team und hoffe, dass er sich verspekuliert hat.

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Man kann den Giants eben doch nicht trauen: Das erste Spiel (+3 gegen die Jaguars) war auch gleichzeitig das einzig falsche von den vier getippten (Bears +7, Panthers -3, Chiefs +3). Trotzdem blieb mit 5 Eiern Einsatz ein Plus von 3,31 übrig, so dass wir mit #SpendenWetten jetzt bei 101,80 stehen. Plus 1,8 % – schon viel mehr, als man bei der Bank bekommt!

Schön, dass Ihr bis hierher dabeigeblieben seid und herzlichen Dank wieder einmal an Johannes vom RANDBREITENverlag fürs Korrekturlesen!

Ich quäle mich dank des GamePasses jetzt noch einmal 40 Minuten mit Saints – Buccs (das top Feature neben RedZone: https://t.co/z5CP6ckGa7)

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