Nine Eleven: New York Jets – Cincinnati Bengals

Am Jahrestag von „Nine Eleven“ – den Anschlägen auf das World Trade Center am 11.09.2001 (im amerikanischen 09-11-2001 geschrieben) – musste ja eigentlich ein Spiel einer New Yorker Mannschaft übertragen werden.

In dem Fall sogar von zweien – zuerst die Jets zu Hause gegen die Bengals und anschließend die Giants bei den Cowboys. Den zweiten Spielbericht gibt es dann bei football-aktuell, den ersten jetzt gleich hier. Dafür auch nur zur ersten Übertragung eine Kolumne.

Ich stand im September 2002 übrigens selbst am Ground Zero. Irgendwie beklemmend und eine für New York Totenstille.

Klar, dass die NFL da eine Gedenkfeier im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten inszeniert:

Vorher gabs übrigens #rannflsüchtig zum ersten Mal, das neue Magazin mit Rückblick auf den letzten Spieltag bzw. ein bißchen Hintergrund zum anstehenden.

Ich hatte ca. 15 Minuten davon laufen, aber unser kleines Kleinkind hat wohl mehr davon gesehen als ich bei seiner Fütterung. Nachdem ich der Familie schon genug Zeit mit Football klaue, geht das nicht auch noch. Die TV-Kritik dazu wird also hier wohl selten bis nie erscheinen.

Spielbericht Jets-Bengals

Die Jets durften nach der wie zu erwartenden sehr emotionalen Hymne zuerst ran. Kappte auch sehr gut und nach dem Hickhack um den Vertrag von Fitzpatrick zeigte der auch gleich, dass die Verlängerung richtig war: den Touchdown-Pass holte sich WR Enunwa zur frühen Führung.

Die holten sich auch sofort noch eine Interception durch Williams – „smart gespielt“ laut Patrick Esume. Punkte gabs aber nicht, weil der Este Margus Hunt den Kick blockte. Hunt war früher Zehnkämpfer und vor Jahren der Star bei Hard Knocks. Irgendwie hat er bisher kaum Fortschritte gemacht trotz körperlich bester Voraussetzungen, aber vielleicht wirds ja dieses Jahr. In dem Spiel war er jedenfalls positiv auffällig.

Im Drive darauf gab es sofort einen perfekten Pass auf den mir wieder mal unbekannten WR Uzomah über 54 Yards. Trotzdem langte es nur für ein Field Goal zum 3:7. Die 10:7 Führung ging dann auch ebenfalls noch über 54 Yards – auf den gerade mal nicht unbekannten Wide Receiver AJ Green. Wer auch sonst bei den Bengals?! Der wurde übrigens durch Darrell Revis („Revis Island“) gedeckt. Oder hätte gedeckt werden sollen. Der hatte nämlich einen komplett gebrauchten Tag erwischt; womöglich wird er doch langsam alt. Zumindest ist er immer noch bezahlt wie einer der besten Passverteidiger der Liga. Ist er aber wohl nicht mehr – heute keinesfalls.

Eric Decker, Wide Receiver und bis dahin unsichtbar, sorgte für die erneute Führung der Jets nach einem 15 Yard Pass von Fitzpatrick. Ein munteres Spiel bis dahin – auch weil Nick Folk den fälligen Extrapunkt vergab, was Frank Buschmann exklusiv etwas anders gesehen hatte.

Je ein Field Goal stellte dann auf 16:13 für die Jets zur Halbzeit. Etwas kurios die Spielzugauswahl der Bengals: trotz einer Interception gegen Dalton lief man insgesamt gerade einmal 6 Mal – und eins davon war ein Scramble von Dalton, bei 25 Spielzügen. Auf Dauer eine etwas fragwürdige Taktik, auch wenn „The Red Rifle“ 14 von 19 an den (eigenen) Mann brachte.

https://twitter.com/Klartext89/status/775038932132265984

Die zweite Halbzeit begann mit Fehlern auf beiden Seiten. Jetzt nicht soo attraktiv.

Trotzdem konnten die beiden Kommentatoren wieder eskalieren und Brote einbauen. Ich hätte gestern nicht so viel trinken sollen, dann wärs erträglicher gewesen (Finger weg vom Alkohol Kinder!).

Laufspiel gabs tatsächlich auch in der zweiten Hälfte und prompt übernahmen die Bengals mit einem Touchdownrun von Jeremy Hill die erneute Führung (20:16).

Im 4. Quarter gab es den x-ten Sack gegen Dalton…und wieder mal ein vergebenes Field Goal. Diesmal auf Seiten Cincinnatis durch Mike Nugent. Überhaupt nicht der Tag der Kicker.

Trotzdem durfte Kicker Nick Folk wieder aufs Feld und gut 3 Minuten vor dem Ende aus 23 Yards Entfernung wieder die Jets nach vorn bringen. Ein Kick von Nugent am inoffiziellen Tag der Kicker anschließend wieder mit der Führung für die Bengals: 23:22. Spannend wars also allemal.

Die Jets hatten noch eine knappe Minute Zeit, aber ein schlampiger Pass der Amish Rifle Fitzpatrick wurde abgefangen und beendete das Spiel. Ein zum Teil glücklicher Auswärtssieg der Bengals. Das Under 7.5 bei den Jets sieht jedoch ganz gut aus nach der Partie…

 

 

 

 

 

 

Spiel Nummer 1 wurde erneut von Frank Buschmann als „Play-by-Play“-Kommentator und Patrick Esume als Experte bestritten. Die gleiche Kombination wie beim Eröffnungsspiel am Donnerstag also.

Buschi eskalierte anfangs auch bei relativ durchschnittlichen Aktionen.

Manchmal hat man auch das Gefühl, dass der Zuschauer nicht nur für Football-dumm gehalten wird. Mir werdens langsam zu viele Brote und Kühlschränke…und implementieren muss man wirklich nicht erklären. Die Handygeneration schafft es das sekundenschnell zu googeln, wenn mans nicht eh kennt.

Außerdem häuften sich die Beschwerden wegen ausufernder Werbung. A propos: Springt bitte über das Banner zu Amazon, wenn Ihr eh einkaufen wollte. Hält den Betrieb hier am Laufen…danke!

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Wo waren wir?

Ach so ja – zu viel Werbung. Gefühlt gab es die im letzten Jahr in dem Umfang auch bei den frühen Spielen, aber so ist das eben. Lustigerweise hatte ich den Absatz grade fertiggeschrieben, als der nächste Werbeblock anfing…

Patrick Esume hielt sich heute gefühlt am Anfang etwas mehr zurück, wohl auch weil Frank Buschmann unterhalten musste. Irgendwie freute ich mich mit zunehmender Dauer mehr auf die Folgekombi Schmi-So / Motzkus.

Da ist nicht jeder fünfte Spielzug ein geworfenes Brot und / oder ein Kühlschrank und es gibt auch mal Stats vom Statistikgott. Die Coaching-Nuggets von Esume musste man sich heute mühselig herauspicken.

Der Shitstorm brach kurzzeitig los, als es hieß, dass „Football kein Mädchensport“ ist. Jetzt nicht allzu clever, wenn man sieht und liest, wie viele Mädels hier bei #ranNFL unterwegs sind, aber auf der anderen Seite doch sowas wie ein geflügeltes Sprichwort. Stellvertretend nur ein Tweet, dass es eben doch auch ein „Mädchensport“ ist:

 

 

 

 

 

 

Aus der Reihe: „Hoffentlich lesen das die nicht, die es betrifft“:

Das könnte blöd laufen Sven, aber vielleicht findet sich eine Nachfolgerin gleich am Flughafen. Zumindest gibts hübsche Stewardessen da…

…ich hoffe, dass Ihr hoch geführt habt. Sonst wäre ich als Mitspieler minimal sauer 🙂


Geiles Bild. Fast so gute Sicht wie im TV 🙂 Solltet Ihr Euch als Poster machen lassen…


Schiedsrichter sind eh sowieso ständig ein Thema, aber schön, dass so Fehlerchen auch gleich immer im Netz zu finden sind.


Hier ! Zeit für Jimmy G…

 

Ein Gedanke zu „Nine Eleven: New York Jets – Cincinnati Bengals

  • 4. November 2018 um 22:28
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    Thanks a bunch! This a awesome website!|

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