PITT26 – Day #2 Gemeinnütziges und Vorbereitung
Draft Prospects Training
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Der NFL-Part begann für mich wie bei meinen letzten beiden Draft-Besuchen vor zwei bzw. vier Jahren mit einem gemeinnützigen Event: Die NFL überredet die eingeladenen Draftprospects immer zu einer Veranstaltung, bei der ein Showtraining abgehalten wird. Diesmal wurde parallel ein neues Kunstrasenfeld eingeweiht, das mit Hilfe der NFL, der Steelers und einiger lokaler Sponsoren finanziert worden war.
In einem sonst wenig ansehnlichen Vorort wurde so ein Brachland in einen sinnvollen Zweck umgemünzt.
Für mich ist es die Chance, bei der anschließenden Medienverfügbarkeit, die diesmal vielleicht 150 Medienschaffende angezogen hat, Bilder zu machen und Fragen an den Mann zu bringen.
Das klappte diesmal ausnahmslos gut und auch NFL Network Draftexperte Daniel Jeremiah konnte ich am Ende noch in Ruhe interviewen. Das Ergebnis gibt es bei https://www.football-aktuell.de/cgi-bin/mnews.php?artikel=177690675910&idp=1&rubrik=
Start war bereits um 08 Uhr, gedauert hat das Ganze bis ziemlich genau Mittag.
Der mehrfach angekündigte Verkehrskollaps trat am Mittwoch jedenfalls noch nicht ein – trotzdem dauerte es eine gute halbe Stunde, bis ich in der Stadt war.
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Dort nutzte ich wie vor zwei Jahren die POGOH Bikes #LetsRide !
Die gibt es in elektrisch und nur mit Beinkraft, aber – bequem wie ich bin – habe ich immer die elektrische Variante genommen. Die kostet für 24 h schlappe 16 Dollar. Ein Schnäppchen und Pittsburgh ist die bislang fahrradfreundlichste Stadt, die ich in den USA kenne.
So konnte ich „Cousin“ Mitch Keller von den Pirates genauso besuchen wie den Point State Park (mit wunderschöner Aussicht auf Stadion und Drafttheater auf der anderen Flußseite), den Market Place und und und! Wirklich eine top Geschichte und dank der 24 h Regel werde ich auch morgen Vormittag noch die ein oder andere Runde drehen.
Essen und Trinken
Gestern gab es nur das Bild von der Primanti Bros. Verpackung, heute – aus der Filiale am Market Square – quasi das Innenleben: Allerdings hatte ich heute den „Pittsburgher“, der geschmacklich nicht mit dem legendären Reuben mithalten konnte. Aber das Prinzip ist unverändert: Viel Zeug zwischen zwei Toastscheiben zu einem erschwinglichen Preis.
Ab morgen verpflegt mich die NFL und ich bin sicher, dass es auch einmal Primanti geben wird, die mittlerweile stolze 35 Filialen haben, wie mir die freundliche Kellnerin mitgeteilt hat. Bei einer TV-Übertragung von ESPN wurde heute ebenfalls die lokale Spezialität gebracht.
Die Location
„Irgendwie“ habe ich mich auch vor das Drafttheater „verirrt“. Mit Überzeugung und ab morgen gültigen Credentials durfte ich selbstverständlich rein und habe ein paar Bilder schießen können. Die Bühne sieht diesmal noch größer aus, als sie es in Detroit und Las Vegas getan hat – und die war schon jeweils groß. Bei mir lief gerade eine Bandprobe – klang nicht schlecht.
Sonst so
Selten hat alles so reibungslos geklappt wie heute! Lediglich ein kleineres Uploadproblem meiner Artikel, aber das ist fast nicht der Rede wert. Könnte gerne so weitergehen… Morgen öffnet der Media Workroom um 14 Uhr. Da werde ich pünktlichst am Start sein – can’t wait!