Woche 15 – Colts-Cowboys und Steelers-Patriots

Woche 15 brachte endlich wieder die Patriots (Augenrollen bei den Hatern) und zwar diesmal im ewig jungen Duell bei den Steelers. Zuvor wurden mit Colts gegen Cowboys zwei hoffnungsvolle Teams im Kampf um die Playoffs übertragen.

Indianapolis Colts – Dallas Cowboys 23:0

Es ging gleich turbulent los, nachdem die Cowboys in Field Goal Range gekommen waren. Der Versuch wurde geblockt und vermeintlich zum Touchdown für die Colts zurückgetragen. War aber klar zu sehen, dass der Runner am Boden gewesen war.

Auch der folgende vermeintliche rushing Touchdown wurde zurückgenommen, aber der dritte – ein Lauf durch Marlon Mack – zählte dann.

Die Cowboys sahen so lange gut aus, bis sie im 3. Versuch den Ball zu ihrem Fullback werfen wollten. Das eine Yard wäre Zeke Elliott wohl leichter gefallen. Der durfte dann im 4. Versuch ran – und schaffte nur negativen „Raumgewinn“. Somit zum zweiten Mal keine Punkte für Dallas nach einem guten Drive.

Letztendlich blieb es sogar bei einem „Shutout“ für die Cowboys – 0 Punkte waren eindeutig zu wenig Output für diese Chancen.

RB Marlon Mack rannte im ersten Drive der Colts immer wieder die Cowboys in Grund und Boden. Er durfte auch den Touchdown am Ende zum 17:0 holen. Ein sogenanntes „Letdown“-Spiel bisher aus Sicht der Cowboys.

Es blieb harte Kost für die Cowboys-Fans bis zum Ende. Marlon Mack machte, was er wollte, und die Cowboys Offense war irgendwann überhaupt nicht mehr zu sehen.

Das 23:0 spiegelte den Spielverlauf absolut richtig wieder. Wobei die Cowboys wohl damit leben können, wenn die Eagles nicht noch eine unerwartete Siegesserie starten.


Pittsburgh Steelers – New England Patriots 17:10

Das Remake des letztjährigen Klassikers mit dem Jesse James Touchdown / non-Touchdown. Die Steelers gleich mit einem Touchdownpass zu TE McDonald im ersten Drive. Nichts mehr so besonderes gegen die Patriots:

Allerdings antworteten die Patriots umgehend: Zuerst hatten die Steelers zu viele Spieler auf dem Feld und kurz darauf gefühlt gar keinen:

Die Steelers weiter mit einer sehr guten Offensivleistung und dem nächsten Touchdown: Diesmal war es top Wide Receiver Antonio Brown, der aus 17 Yards über die Mitte verwandelte.

Danach klappte offensiv auf beiden Seiten nur noch wenig und so gingen die Steelers mit einer verdienten 14:7 Führung in die Kabine.

Es ging auch in Hälfte 2 so weiter: Die Steelers sahen besser aus, die Patriots mit Drops und wenig überzeugenden Auftritten im Angriff.

WR James Washington erfing einige wichtige Bälle und schon stand man in der RedZone. Ein intentional Grounding im dritten Versuch und ein vergebener Field Goal Versuch von Kicker Boswell – schon wieder – ließen wieder Hoffnung aufkommen bei den Patriots-Anhängern (inklusive mir).

Besser machte es dann Stephen Gostkowski auf der anderen Seite, der seinen 33 Yard-Versuch für die einzigen Punkte des dritten Viertels sicher verwandelte.

Zu Beginn des Schlussabschnitts warf Big Ben in ein Knäuel Spieler – und heraus kam erneut Duron Harmon mit seiner zweiten Interception (die erste blieb folgenlos).

Allerdings machte das auf der Gegenseite Tom Brady auch nicht besser: Unter Bedrängnis ein Wurf in Doppeldeckung, bei dem sich auch noch Julian Edelman verletzte:

Die Steelers holten sich drei Minuten vor dem Ende einen neuen ersten Versuch; das hatte in den letzten Jahren in vergleichbaren Situationen gegen die Patriots selten bis nie geklappt.

Mit 2:30 auf der Uhr kickten die Steelers noch einmal ein Field Goal aus 48 Yards (diesmal klappte das) zum 17:10.

Tom Brady bekam noch einmal den Ball, die Patriots ein paar berechtigte Strafen, und dann standen sie in der letzten Minute vor der Endzone der Steelers. Aber es sollte nicht sein diesmal: Der 4. Versuch gelang nicht und die Steelers gewinnen am Ende verdient mit 17:10.

Für die Steelers ein Schritt in Richtung AFC North Sieg, für die Patriots wohl das Aus für ein Freilos in der Wildcard-Runde. Den zweiten Spot haben jetzt jedenfalls erst einmal die Houston Texans.


TV-Kritik Woche 15

Es starteten Patrick Esume und Björn Werner mit seinem ex-Team Indianapolis. Von den Spielern im 53er Kader kennt er aber nur noch sechs – der „Turnover“ (in dem Fall Umbruch) war offensichtlich gewaltig die letzten Jahre.

Es gab die ein oder andere Kritik, dass zu viel „Denglisch“ verwendet worden wäre, aber ich persönlich kann damit leben.

Ansonsten die üblichen Patrick Esume Sprüche, die man gut finden kann, aber nicht unbedingt muss.

Für das zweite Spiel durften dann Mattis Oberbach und Roman Motzkus antreten. Eine Premiere (fehlt glaub ich nur noch die von Spengemann / Motzkus, dass wir alle durchhätten), die mir gut gefallen hat. Mattis Oberbach baute seinen Experten gut mit ein und entschuldigte sich sogar bei ihm, als das aufgrund des schnellen Gameflows einmal nicht gelang. Nice!


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Held der Woche 15

Special Team Unit, New England Patriots

Was für eine perfekte Choreographie der Patriots Special Teamer:

Direkt danach gab es eine Interception von Ben Roethlisberger (durch Duron Harmon) und das Momentum schien gekippt. Am Ende reichte es trotzdem nicht, aber es war dennoch das Play des Tages für mich.

Gab ja sonst nicht allzu viel zu bejubeln als Patriots-Fan.

 


Woche 13

Twitteruniversum Woche 15

 

 

 

DeFilippo wurde im Vorjahr als einer der ersten Anwärter auf einen Head Coaching Posten genannt. Das ist jetzt wohl vorbei. Man kann sagen, dass ihm Kirk Cousins keinen Gefallen getan hat oder sein passlastiges Playcalling einfach nicht zu den Vikings gepasst hat.

Die Dolphins schafften es dagegen für Kopfschütteln zu sorgen: Bei 0:21 kann man sich die Jubelfeiern auch mal sparen; dass es nicht mehr viel zu bejubeln geben würde, konnte man zu diesem Zeitpunkt nämlich schon ahnen.


In dem Fall versteh ichs aber: Wenn es sonst schon nichts zu feiern gibt im Packerland, kann man wenigstens Weihnachten angemessen in den Packers-Farben begehen.


 

 

Jahrelang musste man auf Sprüche wie diese warten in Cleveland :)!  Schön, dass sich manche Sachen auch einmal ändern – es sei Euch gegönnt!


Nur noch zwei Spieltage und überhaupt nur noch einer vor Weihnachten! Da geht Romans Pullover noch einmal, der mir besser gefiel als sein Weihnachts-T-Shirt aus dieser Übertragung ;).

Damit auch nur noch zwei Wochen bis zu den Playoffs… Und für manche Teams bis zum langen Golfurlaub. Oder Bootsausflügen mit Odell Beckham Jr.!

Wie immer herzlichen Dank an Johannes vom RANDBREITENverlag fürs Korrekturlesen!

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