WATT? Schon Woche 11!?

Meine Spieltagsvorschau für football-aktuell zwang mich dazu, gleich nach dem nicht ganz so starken Spieltag #10 auf Woche 11 zu blicken – und die hatte es vergleichsweise in sich: Das Highlight in Mexiko City Los Angeles stand zwar erst für Montagnacht an, aber auch der Sonntag konnte begeistern. Los ging es mit:

Washington Redskins – Houston Texans 21:23

Washingtons O-Line, vorletzte Woche noch mit ein paar Möchtegern-Spielern von der Straße verstärkt, gegen JJ Watt, Jadeveon Clowney und Co. Was sollte da schiefgehen?

Die Texans zuerst mit einem Field Goal und damit uneinholbar vorne: Die Skins haben alle drei Spiele, in denen sie zunächst hinten lagen, verloren. Und andersrum alle mit einer Führung auch gewonnen. Als „Nuk“ Hopkins dann gleich noch einen super-athletischen Touchdown nachlegte, stands noch im ersten Viertel 0:10.

Running Back A(drian) P(eterson) erlief den Anschluss zum 7:10, nachdem eine Holding Strafe gegen den Honeybadger Mathieu einen Strip Sack mit Balleroberung der Texans zunichte gemacht hatte.

Es passierte lange nicht, bis Texans‘ Rookie Safety Justin Reed einen Pass von Alex Smith in der Endzone abfing und über 101 Yards in die andere Endzone zurücktrug. Eine absolute Energieleistung!

Alex Smith legte mit einer zweiten Interception nach, aber Kicker Ka’imi Fairbarin verzog den folgenden Field Goal Versuch nach links. Somit ging es mit einer 17:7 Führung der Texaner in die Halbzeit.

Im dritten Viertel verlor Skins QB Alex Smith dann bei einem Sack ein Bein. Also fast zumindest – die Verletzung sah wirklich nicht gut aus.

Für die Jüngeren unter uns: Joe Theisman war ebenfalls QB in Washington und kam nach einem Beinbruch nie mehr zurück. Stattdessen nervte er mich als katastrophaler Monday Night Experte. Aber der letzte Fehler wurde zum Glück zeitnah korrigiert.

Zu langweilig wollten es die Texans aber nicht machen und erlaubten nach einer Interception an DeShaun Watson umgehend den Touchdownpass zum 14:17.

Das Spiel kippte mit Colt McCoy als Quarterback. Hatten die Texans die Partie vorher dominiert, war plötzlich Washington am Drücker und übernahm sogar die 21:20 Führung durch einen Lauf von AP.

Trotzdem genügte es am Ende nicht, weil Hopkins einen Kick aus 63 Yards hätte verwandeln müssen; das war aber deutlich zu weit für ihn, so dass die Gäste mit 23:21 die Oberhand behielten.

Tibia und Fibula bedeutet, dass Schien- und Wadenbein gebrochen sind. Ein harter Rückschlag für die Redskins und leider das vorzeitige Saisonende für Alex Smith.

 

New Orleans Saints – Philadelphia Eagles 48:7

Den Spielbericht zum Debakel gibt es dort: Link zu football-aktuell


TV-Kritik Woche 11

Endlich, endlich, endlich die Premiere von Carsten Spengemann und Roman Motzkus! Und das lange Warten hat sich gelohnt. Für mich einer der besten Auftritte vom viel kritisierten (in der #ranNFL Timeline – nicht unbedingt von mir) Namensvetter Spengemann bisher.

Im Anschluss gab es dann #Twitterverweigerer Uwe Morawe und Patrick Esume. Die polarisierten, aber bei dieser Premiere fehlte wohl nicht nur mir ab und an etwas die Chemie.

Ein Shitstorm brach Mitte des dritten Viertels los, als dauerhaft zur Schlussphase der Parallelpartie Chargers – Broncos geschaltet wurde.

Ich versteh die Saints-Fans (glaub von den Eagles-Fans hat sich keiner beschwert), aber genauso auch die andere Seite. Allen kann man es so oder so nicht recht machen. Nachdem ich dann für meinen Spielbericht beide Partien parallel laufen hatte, kann ich fachmännisch sagen, dass es absolut die richtige Entscheidung war.


 

Jaguars Patriots Vikings Packers NFL

 

 

 

 

Held der Woche 11

Running Back Saquon Barkley, New York Giants

Der Rookie Running Back setzte beim zwar letztendlich knappen Heimsieg gegen die Buccaneers ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den Titel als Offensivrookie des Jahres. Nach zehn absolvierten Spielen steht er bereits bei zehn Touchdowns und ist der Dreh- und Angelpunkt der Giants Offense.

 


 

Woche 2 Patriots Vikings Packers Jaguars NFL

 

 

 

 

Twitteruniversum Woche 11

Die NFL will ja auf Biegen und Brechen lieber in Mexiko spielen als „bei uns“. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Kostet sie sicher einen Millionenbetrag, wenn man die ganzen Ticketstornierungen, Hotelumbuchungen und sonstigen Kosten bedenkt.

Das zweite blaue Auge für die NFL in diesem Jahr, was Spielansetzungen angeht (nach dem Tottenham-Debakel).


Der No Bell Price – sehr nettes Wortspiel.

Nachdem ich meine garnichtmalsokleine Wette, dass Bell am 01.11. bei den Steelers unter Vertrag stehen wird, wieder erstattet bekommen habe (die Option „no Team“ gab es nicht, daher ein „Push“), bin ich ihm nicht mehr ganz so „böse“.

Wenn er die 14,5 Millionen nicht will – bitte. Nicht mein Geld. Verstehen werd ich es nicht.


Geht mir ähnlich: Irgendwie ein Team gefühlt ohne Identität. Auch wenn es jetzt bei 4-6 nicht mehr so schlimm aussieht wie nach den ersten beiden Spielen.


Ok. Dann hungere ich schon mal bis Anfang Februar. Glaube nicht, dass es bis zum Super Bowl dort schlechter wird 🙂

Und darauf freu ich mich auch schon wie Bolle:


Das war es für Woche 11 – danke fürs Dabeibleiben und bis nächste Woche.

Wie immer herzlichen Dank an Johannes vom RANDBREITENverlag fürs Korrekturlesen !

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