Divisionals – Kansas City vs. Pittsburgh

Vorschau

Wer die Vorschau unter der Woche verpasst hat – hier ist der Link: Divisionals-Vorschau

Spielbericht

Die Steelers starteten mit dem Ball und vorwiegend Pässen in die Partie. Am Ende kickte Boswell zur 0:3 Führung.

Die Chiefs sahen offensiv ausgeruht aus und erzielten Mitte des ersten Viertels ihren ersten Touchdown durch einen Pass auf WR Albert Wilson zum 7:3.

Die Steelers konterten sofort mit einem weiten Pass auf den sträflich freien Antonio Brown. Der wurde vom hinterherhechelnden Justin Houston verfolgt, fing aber trotzdem oder deswegen problemlos.

Allerdings auch hier wieder nur ein Field Goal von Boswell zum 7:6.

Nach einem kurzen Drive der Chiefs, der ohne Punkte blieb, durfte gleich wieder die potente Offense der Steelers aufs Feld.

Die bestätigten dies auch prompt; erst im letzten Moment konnte Marcus Peters einen Touchdownpass auf Antonio Brown verhindern, indem er den Ball freischlug.

Letztendlich das dritte Field Goal von Boswell – diesmal aus 36 Yards – zum 7:9. Allerdings kein Problem, da die Steelers sich gleich noch eine Interception holten. Ein hochgeschlagener Ball von Dupree wurde von Shazier aus der Luft geholt. Beste Voraussetzungen für Pittsburgh…

…dachte man, bis Eric Berry einen genauso nach oben geschlagenen Ball von Big Ben in der eigenen Endzone abfing. Wie oft hatten wir das an diesem Wochenende gesehen, dass sich beide QBs Interceptions direkt nacheinander erlaubten?!

Die Steelers vertrauten in der Folge wieder mehr auf Le’Veon Bell und das vollkommen zurecht. Schon wieder über 100 Yards und das noch deutlich in der 1. Hälfte. Wahnsinn der Mann in dieser Saison.

Die Chiefs offensiv nicht mehr zu sehen, sondern wieder mal ein Boswell – Field Goal zum 12:7 mit einer Minute auf der Uhr. Irgendwie das alte Chiefs-Problem: defensiv gut, aber offensiv zu wenig Punkte.

Zu guter Letzt fumbelte RB Charcandrick West mit seinem ersten Touch auch noch den Ball, wobei es zu keinen Punkten mehr kam. Kicker Boswell bisher der Held des Spiels, was irgendwie einiges sagt.

Die Chiefs bekamen den Ball zuerst in Halbzeit 2 und mussten dringend einmal punkten, was natürlich wieder nicht klappte. Ein erneut kurzer Auftritt der Offense. Aber irgendwie hatte man das ja auch so erwartet.

Auf der anderen Seite?

Richtig: Läufe von Bell und am Ende ein Field Goal von Boswell. Zwar verhinderten die Chiefs ein ums andere Mal den Touchdown, aber 7 Bier sind auch 1 Schnitzel bzw. 5 Field Goals auch 15 Punkte. Das ist ganz schön viel, wenn man selbst nur einen Touchdown macht.

Offensiv jedoch weiterhin Sendepause bei den Chiefs; dafür durfte der alte Mann James Harrison einen Sack kassieren. Wieder mal.

Bei 3. & 20 klappte dann endlich mal ein weiter Pass bei den Chiefs auf Jeremy Maclin. Am Ende gabs – genau: ein Field Goal. Diesmal 3 Punkte für die Chiefs zum 10:15 direkt vor dem Schlussviertel.

Die Steelers fanden jetzt langsam Löcher in der Chiefs Defense. Big Ben auf einen komplett freien Jesse James und natürlich nach drei erfolglosen Versuchen?

Richtig! Ein Field Goal. 18:10 Steelers und keine 10 Minuten mehr zu spielen.

Die Chiefs spielten gut 7 Minuten vor dem Ende einen 4. & 8 aus und das erfolgreich! Conley fing den Pass in der Mitte und das Momentum war wieder da – bei den Chiefs.

Mit einer Strafe beim Pass an die Endzone zu Conley – ein Helm vs. Helm Hit – hatten die Chiefs 1. Versuch an der 12 Yard Linie.

Drei erfolglose Versuche später musste wieder der 4. (& 2) ausgespielt werden. Das klappte erneut mit einem kurzen Pass auf Fullback Sherman.

First Down an der 1 Yard Linie und Spencer Ware besorgt den Touchdown sofort im 1. Versuch. Eine Two-Point Conversion musste für den Ausgleich her. Die klappte…dachte jeder. Bis die Holding Strafe gegen First Overall Pick Eric Fisher (Draft 2013) verkündet wurde. Fisher hat die Erwartungen in ihn bislang nicht erfüllen können und hier bestärkte er seine Kritiker.

Die Wiederholung von der 12 misslang – der Ball zu Maclin kam nicht an.

Knapp 3 Minuten auf der Uhr und die Chiefs mit nur noch einem Timeout. Nur noch ein Wunder in Form eines erfolgreichen Onside Kicks konnte Kansas City retten.

Der wurde aber nicht versucht und die Steelers starteten an ihrer 5 Yard Linie mit 2:43 auf der Uhr.  Ein Lauf, ein überraschender, aber zu kurzer Pass und die Steelers mit 3. & 3  nach dem Two-Minute Warning.

Ein weiterer überraschender Pass und die Steelers konnten die Uhr herunterlaufen lassen und sich mental auf New England einstellen.

Das Spiel lebte nur vom knappen Spielstand, aber Pittsburgh wird es egal sein.

 

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TV-Kritik

Partie Nummer 2 mit meiner Lieblingscombo Florian „SchmiSo“ Schmidt-Sommerfeld und Roman „Statistikgott“ Motzkus. Beide mit ihrem zweiten Einsatz an diesem Wochenende.

Die Benotung unterbleibt heute nacht, nachdem ich „nebenher“ noch einiges erledigen musste und nur mit einem Ohr zuhören konnte.

Ich hab aber keine größeren Böcke (im Gegensatz zum Team vorher) festgestellt.

Der Held…

Der Wizard of Boz, Chris Boswell, K, Steelers

Wer schon so einen Rekord holt, muss natürlich der Held sein. Gefühlt lief er jedes Mal an, wenn man auf den Bildschirm schaute.

Twitteruniversum

Sowas begeistert mich natürlich, würde ich aber nie machen: mit 300 $ gespielt und immer auf die Packers zum Sieg gesetzt. Ich hätte es spätestens jetzt mit 28.000 aufgehört – oder nur nen kleinen Teil gesetzt. Aber der Mann (oder Frau) ist ALL-IN !


Und noch ein zweiter Nachtrag zum 1. Spiel. Einfach weil ich schmunzeln musste um kurz nach 4 Uhr:


Das Wochenende war eindeutig schlecht für meinen Biorythmus. Aber hilft ja nix 😉


Die Krönung ist der falsch geschriebene Name. Perfekt 🙂

 

Ansonsten lesen wir uns nächste Woche wieder. Danke !

Ein Gedanke zu „Divisionals – Kansas City vs. Pittsburgh

  • 16. Januar 2017 um 18:01
    Permalink

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