Woche 9 mit Bills – Seahawks

Nachdem der Spielbericht zu Cowboys-Steelers erst im späten Slot anstand, war zunächst Zeit für das Duell der Bills und Seahawks bei #ranNFL – und natürlich die Redzone Konferenz.

Spät in der Nacht hätte es noch den Kracher der Saints bei den Buccaneers gegeben, aber das musste schlafbedingt ausfallen und war letztendlich besser so, wenn man den Spielverlauf anschaut. Ich denke, das war Karma, welches aufgrund der Antonio Brown-Verpflichtung unbarmherzig, aber verdient, zugeschlagen hat.

Aber vorher zum etwas weniger kontroversen Spiel:

Buffalo Bills – Seattle Seahawks

Vor dem Spiel sorgte vor allem die Vertragsverlängerung DES ÄLTESTEN NFL-COACHES Pete Carroll für Diskussionen:

Auch wenn der Mann deutlich jünger aussieht – das ist wahrhaftig ein Rentenvertrag. Aber wenn man mit fast 78 noch Präsident werden kann, dann sollte auch das mit dem Coachen kein Problem sein.

Jetzt jedoch auf zum Spiel – dem Duell zweier stark gestarteter Teams.

Es dauerte nur gut eine Minute und schon führten die Bills: Ein weiter Return bis zur Mittellinie, zwei Pässe für First Downs und der dritte war prompt der Touchdowncatch von McKenzie. Das nennt man einen Auftakt nach Maß.

Und der wurde noch besser: Nach einem schnellen Drive der Seahawks marschierten die Bills gleich wieder übers Feld und ein Pass auf Slot Receiver Cole Beasley brachte das 14:0. Die #ranNFL Moderatoren fanden das kein Problem für die Seahawks. Ich schon…

Spätestens, als Russell Wilson in der Endzone eine Interception „gelang“, dachte ich, dass man langsam meiner Meinung wird.

„Trotzdem kein Problem für die Seahawks“ meinte Jan Stecker. Aha.

Noch ein Field Goal der Bills zum 17:0, aber Mitte des zweiten Viertels schafften auch die Seahawks endlich eine gute Aktion: Russell Wilson weit auf der linken Seite direkt in die Arme des heransprintenten DK Metcalf für 41 Yards und Seattle stand an der Endzone der Bills.

Beim 4. Versuch und einem halben Yard machte es der Chef dann selbst: Wilson durch die Mitte und zur Freude von Jan Stecker gelang der Quarterback-Sneak zum 17:7.

Allerdings dauerte es nicht lange, bevor der alte Abstand wieder hergestellt wurde: Ein Pass nach dem anderen und am Ende war es Rookie WR Davis zum 24:7.

Den Seahawks gelang zumindest noch ein Field Goal, den Bills bei auslaufender Uhr keines mehr. Aber mit einem 24:10 zur Hälfte waren sie sicher zufrieden…

Seattle startete im Angriff, aber Russell Wilson ließ sich von Jerry Hughes prompt den Ball aus dem Arm schlagen. Ballbesitz Bills an der Redzone – worst case scenario für die Seahawks bei der hervorragenden Aktion des Defensive Ends der Bills.

Bei 2. & 27 überlief WR Davis einfach mal seinen Cornerback und schon standen die Bills erneut an der Endzone. Zumindest kamen aus Sicht Seattles diesmal nur drei Punkte dazu – 27:10.

Endlich klickte dann auch die Offense der Gäste einmal und am Ende spazierte RB Deejay Dallas zum 27:17 in die Endzone. Es sah endlich nach Spannung aus.

Aber die Bills wurden nicht nervös: 34:20 durch einen Zack Moss Run und eine weitere Interception von Russell Wilson brachte die Bills an die Seahawks 2. Josh Allen himself erhöhte auf 41:20. Jetzt fands auch Jan Stecker langsam problematisch…

Russell Wilson wollte sich nicht kampflos ergeben und schlug schnell zurück – aus 55 Yards mit einem Pass auf David Moore. Sehr unterhaltsam für den neutralen Beobachter, der diesmal auch nicht auf das Spiel gewettet hatte…

Das Statement setzten die Bills dann mit einem krachenden Sack von Russell Wilson: LB Klein von der Blindside und schon hatte Buffalo den Ball tief in Seattles Hälfte zurück. Dank eines Field Goals war dann auch der letzte Touchdown Seattles, ein Pass auf DK Metcalf aus sieben Yards, absolut verkraftbar.

Die Bills gewinnen hoch verdient und führen die AFC East zurecht an. Zuletzt standen sie vor 27 Jahren (!!!) bei 7-2; die Seahawks bleiben trotzdem an der Spitze der hart umkämpften NFC West.

 


 

Im TV

Jan Stecker und Björn Werner eröffneten bei #ranNFL. Björn Werner widersprach tatsächlich ab und zu Jan Stecker und das auch berechtigt. War aber nicht so, dass das unangenehm rüberkam. Ich fand die Kombination deutlich gelungener als die Esume / Werner / Bromance Paarung.

Andere haben nur in jedem zweiten Satz einen Fehler.

Die zweite Partie hatten – wie am Vorabend bei #ranCollege – Carsten Spengemann und Roman Motzkus. Da ich jedoch wie erwähnt den Spielbericht zu Cowboys – Steelers hatte, wurden es bei mir Jim Nantz und Tony Romo.

Der kommentierte zuletzt „seine“ Cowboys, als sich Dak Prescott den Knöchel zerstörte. Diesmal durfe er eine über weite Strecken ansprechende Dallas-Leistung kommentieren, was ihm hörbar besser gefiel, auch wenn es für die Cowboys am Ende (wieder einmal) nicht reichte.

 


 

Twitteruniversum

Pro Bowl NFC AFC ranNFL

 

Zu Beginn der Übertragungen war die Timeline noch voll von Beileidsbezeugungen zum Tod von Alex Trebek, der am Wochenende verstorben war. Meine Jeopardy-Zeit ist lange vorbei, aber die Szene hier kannte ich bereits und alleine daran sieht man, wie gut der Mann war:


 

Die große Rückkehr von Christian McCaffrey hatte leider gleich zwei Dämpfer parat: Zum einen verloren die Panthers am Ende doch (womit aber wohl auch jeder gerechnet hatte) und zum anderen verletzte sich CMC prompt erneut. Eine Schulterverletzung könnte ihn wieder zu einer Zwangspause zwingen.

Bisher hatte sich McCaffrey als wesentlich robuster erwiesen, als man ihm dies nach seinem Draft zugetraut hatte, aber 2020 scheint nicht sein Jahr. Oder nicht unser aller Jahr – wie mans nimmt.


Leider warf Alex Smith auch noch die ein oder andere Interception und so passte das Niveau – wie das Fumble – perfekt zur NFC East. The only way is up!

 

Danke fürs Dabeibleiben! Diese Woche gibt es noch eine neue Episode des #PODCArSTen, wenn mein Gast seine Freigabe erhält 🙂