Icke im Interview – Nr. 2

Nach dem vielbeachteten 1. Interview im Herbst über die ersten Gehversuche der Übertragungen gibt es jetzt Teil II mit Christoph Dommisch – genannt „Icke“ – über den anstehenden NFL Draft Ende April, der aufgrund des großen Interesses am Freitag morgens ab 01:45 Uhr bei ProSieben MAXX übertragen werden wird.

Wer übrigens Teil I verpasst hat – das gibts hier nochmal zum Nachlesen: Link

 

Hallo. Wichtige erste Frage für den weiteren Verlauf: der Draft, die Draft oder das Draft?

Also, das sorgt bei uns auch immer für Diskussionsstoff. Ich denke, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit „der Draft“ stimmt.

So würde ich das auch sehen, aber meine Artikel im Huddle werden komischerweise immer verbessert…

Hmm, ich vertraue da ganz auf unsere Onliner, die haben Ahnung von so etwas. Und bei uns auf der Website heißt es „der Draft“, also übernehme ich das einfach. Wenn man so viel auf US-Seiten unterwegs ist, gewöhnt man sich ohnehin zu viel „Denglisch“ an.

Wie viel Überzeugungsarbeit war nötig, die Verantwortlichen von ProSieben MAXX zu überreden, dass man diesen oder diese Draft übertragen muss?

Es ist natürlich immer etwas komisch, wenn man eine Footballübertragung zeigt, bei der gar kein Ball fliegt. Deshalb muss man den Verantwortlichen so etwas natürlich auch ein bisschen schmackhaft machen. Die erste Saison auf ProSieben MAXX war ein überwältigender Erfolg. Als dann das Feedback aus dem Netz aufkam: „Zeigt doch bitte auch den Draft“, hat das natürlich noch mal dazu beigetragen, dass wir uns für eine Übertragung entschieden haben.

Deckt der Vertrag mit der NFL die komplette Draft ab oder wie muss man sich das vorstellen?

Nein, tatsächlich bietet die NFL nur die erste Runde des Drafts als Übertragung an. Das reicht aber auch für so ziemlich jeden Zuschauer. Die Picks der ersten Runde sind spannend und können die Richtung einer Franchise verändern. In den späteren Runden wird es müßig, weil die Spieler wenig bis gar nicht bekannt sind und man deshalb auch wenig über sie erzählen kann.

Da muss ich kurz eine Geschichte einflechten [passiert mir ab und zu zum Entsetzen meiner Frau] zu Logan Mankins, der vor ein paar Wochen seinen Rücktritt erklärt hat in Tampa Bay.

Ich kann mich erinnern, wie der gedrafted wurde ganz am Ende der 1. Runde vor knapp 10 Jahren. Da habe ich am nächsten Morgen die Kommentare gelesen. Don Banks von Sports Illustrated hat geschrieben, dass alle erst mal ihre Bücher rauskramen mussten [doch, es gab auch da schon Computer], wer denn der ist, den die Patriots da geholt haben. Den hatte drüben überhaupt keiner auf der Rechnung für die 1. Runde und wenn man jetzt sieht, was er für eine Karriere gemacht hat, geht das auch den Amis mal so.

Vorherzusagen, wie sich so ein junger Mensch entwickelt, ist auch nahezu unmöglich. Talent ist das eine, aber der ganze Lifestyle, das viele Geld und die große Aufmerksamkeit in so jungem Alter können einen Spieler verändern. Neben Talent ist sicher auch jede Menge Disziplin erforderlich, dass aus einem jungen „Prospect“ am Ende ein NFL-Star wird. Das kann auch ein General Manager nur bis zu einem gewissen Maße abschätzen, ob ein First-Round-Pick all diese Umstände gut meistert oder nicht.

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Wie groß ist das Panel bei Eurer Übertragung? Wie die Spiele – 2 Experten / Kommentatoren und ein Social-Media-Mensch (nenn ichs jetzt mal)?

So in etwa wird das aussehen. Schmiso wird die Sendung moderieren und versuchen, den Hühnerhaufen unter Kontrolle zu halten. Jan Stecker, Roman Motzkus, Patrick Esume und ich – da muss sich der Bursche auf einiges gefasst machen ;-).

Und es wird eine kleine Überraschung geben: Ein junger Mann, auf den wir durch unser Kommentatoren-Casting aufmerksam geworden sind, wird dabei sein. Und der verfolgt viel College-Football.

Ich bin durchaus gespannt, wie die Einschaltquoten so aussehen werden bei dem Projekt…

Vollkommen, das geht mir ganz genauso. Aber wenn man sieht, dass tatsächlich ein paar Leute extra Urlaub dafür einreichen – verrückte Welt! Aber ein Großteil der Zuschauer wird nicht wissen, wie der Draft funktioniert und ich hoffe, wir können all denen, die unsere Sendung mögen und sich deshalb die Nacht um die Ohren schlagen, auch dieses besondere Kapitel NFL näher bringen.

Ansonsten jetzt in der Pause: wie viel Deiner Arbeitszeit ist noch Football und wie viel sind andere Teile?

Ich würde jetzt mal sagen: 30 Prozent Football, 70 Prozent alles andere. Irgendwie ist immer Football, auch in der Offseason. Wir überlegen, was man Neues machen könnte und was man vielleicht verbessern sollte an der Sendung. Und ansonsten haben wir ja auch Boxen, Tennis und Fußball bei ran.

Diese Abwechslung mag ich und über Langeweile konnte ich mich sowieso noch nie beklagen ;-).

Von den Interviews – wie viele hast Du jetzt geben dürfen seit unserem 1. Interview im Herbst?

Jetzt müsste ich lügen – so fünf, sechs Stück? Es hält sich, glaube ich, im Vergleich zu dem, was Leute wie Patrick Esume und Jan Stecker abreißen, sehr in Grenzen. Wie viele Interviews die beiden beispielsweise rund um den Super Bowl gegeben haben, das war einfach irre. Patrick hat gefühlt ca. 100 Interviews gegeben, seitdem er bei uns als Experte aktiv ist.

Freust Du Dich dann noch, wenn die Fangemeinde, die ja doch sehr aktiv ist bei Twitter, Bilder von Dir in der U-Bahn postet oder kommt man sich da ein bißchen an Paparazzi erinnert vor?

Ach nee, Paparazzi nicht. Inzwischen sprechen mich tatsächlich schon viele Leute auf der Straße an, viel mehr als ich je erwartet hätte. Die meisten wollen ein Selfie machen oder einfach nur kurz schnacken.

Ich bin da persönlich nicht so. Der einzige, mit dem ich echt ein Selfie machen wollte, war Dirk Nowitzki und er wird wohl auch der einzige Mensch bleiben, zu dem ich hingehen und sagen würde: „Lass uns mal das Foto zusammen machen“.

Und von der anderen Seite – wenn Du Kritik kriegst: wie sehr nimmt man sich das zu Herzen?

Ich bin um jeden froh, der Kritik äußert. Wenn man so einen großen Erfolg hat, wie wir mit #ranNFL, dann gibt es natürlich viel, viel Lob, auch weil alle sehr stolz sind auf das Erreichte. Man kann aber immer etwas verbessern! Deshalb freue ich mich über jede ernsthafte und aufrichtige Kritik. Je unterschiedlicher die Menschen, umso unterschiedlicher der Ansatz der Kritik – deshalb: Kritik immer gern.

Es gab zwei Hauptkritikfelder: das eine waren die Profis, die zu sagen: „das ist zu oberflächlich“.

Die Kritik der Oberflächlichkeit kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Wir machen eine Sportsendung, bei der wir journalistisch korrekt sein wollen. Fehler passieren, aber wir geben unser Bestes, so wenige wie möglich zu machen. Aber es ist eben auch eine Unterhaltungssendung, sonst wäre es auch gar nicht möglich, dass schon in der regulären Saison knapp 500.000 Menschen dasitzen und Football gucken.

Auch das Thema Spielauswahl war im Netz immer heiß diskutiert…

Wir haben 27 der 32 NFL-Teams letzte Saison mindestens einmal gezeigt, ich denke das ist nicht so verkehrt. Natürlich sind da Teams wie die Patriots und auch die Seahawks vorne.

Aber diese Teams kennt die breite Masse eben auch am besten.

Wenn in den USA Fußball-Bundesliga läuft, dann zeigen die halt auch nicht Hoffenheim gegen Augsburg, sondern dann läuft in der Regel Bayern oder Dortmund. Auch wenn die Quoten unerwartet hoch waren über die ganze Saison, wollen wir natürlich noch mehr Zuschauern Football näher bringen. Und deshalb zeigt man eben die schillerndsten Figuren oder die größten Namen etwas häufiger.

Was nach unserem ersten Interview immer mal als Frage aufgetaucht ist, wie denn Dein Tagesablauf am Spieltag ausschaut: mittags, früh, wann immer Du starten musst?

An einem Spieltag bin ich so das erste Mal um halb eins, also 12:30 Uhr, wach. Also schaffe ich es schon ganz gut auszuschlafen. Dann mache ich mir noch einen Salat oder was „Richtiges“ zu essen ;-). Ab 14:00 Uhr schalte ich „NFL Network“ an. Das habe ich dann auch nebenbei laufen, wenn ich eine Stunde im Bad stehe, um meinen Schopf zu waschen und zu föhnen. Ab 15:30 Uhr geht’s dann Richtung Unterföhring, wo wir unsere Sendung produzieren.

…auch nicht schlecht. Du hast Dir ja dieses Jahr sowohl ProBowl als auch SuperBowl gönnen dürfen. Wo war denn das Gesamtpaket besser – einschließlich des Drumherums? Nicht nur das Spiel logischerweise. Da muss man ja nicht diskutieren. Eher ProBowl etwas relaxter oder doch eher SuperBowl, wo immer etwas geboten ist?

Das ist echt schwierig. Man bekommt von dem Event als solches oft weniger mit als man glaubt. Beim Pro Bowl sind wir noch am gleichen Abend nach San Francisco abgereist und haben einen Beitrag fürs „SAT.1-Frühstücksfernsehen“ abgeliefert.

Wir sind schon vor dem Ende des Spiels aus dem Stadion raus. Dann hieß es Material einladen und den Beitrag schneiden. Der Moment, wo man inne hält und darüber nachdenkt „Verdammt da stand gerade Jerry Rice neben mir“, der kommt erst viel später. In meinem Fall erst im März, als ich wieder zu Hause war.

Beim Super Bowl durftest Du dieses Jahr ins Stadion und musstest nicht im Übertragungswagen sitzen…

Richtig. Ich war ja tatsächlich schon das dritte Mal beim Super Bowl, dieses Jahr aber erstmals im Stadion. Was mich echt beeindruckt hat, war die Lautstärke dort. Alle sagen immer: „Der Super Bowl ist nicht so laut, weil da nur Fans sind, die durch Kontingente Karten bekommen haben.“ Also wir saßen genau über den Panthers-Fans und ich dachte echt: „Alter, wenn die Post abgeht, ist das nicht leiser als bei uns im Fußballstadion.“ Beeindruckend.

Kommt natürlich bei den Übertragungen eh nicht so rüber logischerweise, wenn die Kommentatoren drüber sprechen – von dem her kann ich mir das schon gut vorstellen.

Gab es sonst ein verrücktes oder skurriles Erlebnis beim ProBowl / SuperBowl, wo man den Kopf schüttelt und sagt: „Das werde ich so schnell auch nicht vergessen“?

Ich glaube, DeMarcus Ware hat keinen Platz in seinem Herzen für langhaarige blonde Männer ;-). Man steht mit 20 bis 30 Journalisten zusammen vor einem Tisch, an dem der Spieler sitzt. Ich habe bestimmt zehn Mal angesetzt mit meinen Fragen, aber er hat immer den Blickkontakt verweigert. Am Ende stand ich bestimmt 35 Minuten bei ihm am Pult und bin trotzdem leer ausgegangen.

Die NFL Free Agency ging ja relativ spektakulär los.

Ja, auf jeden Fall.

Vor allem mit „Deinen“ Giants, die ganz schön Geld ausgegeben haben. Ich hab dann auch mal bei Twitter geschrieben, dass es den Pokal für die beste Offseason immer noch nicht gibt. Was man in Washington schmerzlich vermisst von vor ein paar Jahren [weil die auch immer letztendlich erfolglos mit Geld in der Free Agency um sich geschmissen haben]. Wie schauts dann aus nächstes Jahr – wo werden sie landen Deiner Meinung nach?

Mal gucken, wie es läuft. Auf den ersten Blick könnte man denken, wenn ein Team in den ersten Tagen der Free Agency 80 Millionen raushaut, dann muss das gut gewesen sein, weil sie sich die besten Spieler geholt haben. Ob das aber nachhaltig ist, sieht man erst, wenn die neue Saison läuft oder sogar erst darüber hinaus.

Es scheint ja auch der Befreiungsschlag für den General Manager Jerry Reese nach der Entlassung von Coach Tom Coughlin zu sein…

Ich habe mir von unserem ersten Interview einen Satz angestrichen. Da hatten wir über Johnny Manziel gesprochen. Du hattest gehofft, dass es für ihn nicht wie bei Tim Tebow endet. Momentan schaut es eher schlechter aus als bei Tim Tebow würde ich mal so vermuten.

Unterm Strich endet es wohl genauso wie bei Tim Tebow: one and done. Ein Vertrag und den nicht mal ganz erfüllt – und raus aus der Liga. Bei Tebow waren es am Ende die Zweifel an der sportlichen Leistung. Er kann nicht werfen, er ist kein Quarterback. „Johnny Football“ hat – ohne ihn hoch loben zu wollen – sportlich zumindest gezeigt, dass er eine Chance verdient hätte, sich in der NFL zu beweisen. Soweit man Einblicke hat, scheitert es bei ihm dann vor allem an der Disziplin und an der Einstellung zum Spiel.

Da lässt sich natürlich darüber philosophieren, wenn die sportliche Leistung gepasst hätte, wie dann über den abseits-des-Spielfelds-Stuff. Viel hätte wäre wenn, aber es ist ein interessantes Thema.

Ich glaube, die Schere war zu groß. Die Einsätze, die er hatte, waren ordentlich. Klar waren die nicht so gut, dass man sagen musste „an dem kommen wir nicht mehr vorbei.“ Aber er hat wenige Fehler gemacht und wären die Off-field-Geschichten nicht gekommen, hätte man ihn sicher nicht gebencht. Wenn selbst so ein verrückter Club-Besitzer wie Jerry Jones…

…der wird ja auch ständig zu ihm gefragt. Zuletzt Ende März erst noch…

Wenn selbst so jemand Zweifel hat, einen Johnny Manziel zu nehmen, dann weiß man: Ok, da sind die Probleme groß.

Stichwort Problemkinder in Dallas und damit auch zu Greg Hardy. Ich hab das ja ein bisschen verfolgt das Jahr über [nachdem ich der für die Dallas Cowboys zuständige bei football-aktuell.de und beim Huddle bin]: er muss schon etwas Diva-mäßig gewesen sein und dann auch zu Meetings gar nicht oder zu spät kommen sein. Da reißt selbst in Dallas irgendwann mal der Geduldsfaden. Das kann man nachvollziehen…

Vollkommen. Wir hatten ja ein langes Interview mit Björn Werner – eine Stunde lang – gönnt euch die Zeit und hört euch an, was er so berichtet. Das ist echt bemerkenswert, wie das alles so mit den Teams funktioniert. 13 von 15 Trainern haben sie bei den Colts entlassen. Nach dem letzten Spiel dachten alle, dass Pagano gehen muss. Am Ende ist er fast der Einzige, der geblieben ist.

Das Auftaktspiel für die kommende Saison wird das Rematch von Super Bowl 50. Zufrieden?

Geht so. Für mich hätte das Match Osweiler vs. Broncos die bessere Geschichte geliefert. Der verschmähte Sohn gegen sein altes Team – dass wäre doch klasse gewesen! Dazu haben die Texans noch gute Namen im Team mit JJ Watt und Hopkins. Auch das wäre ein guter Opener gewesen, finde ich. Aber Panthers – Broncos klingt natürlich auch nicht verkehrt.

Jetzt haben die Broncos Mark „Buttfumble“ Sanchez am Start…

Die Broncos haben auf jeden Fall noch was vor. Mark Sanchez kann eigentlich nur die Backup-Lösung sein. Was auch immer in John Elways Kopf vorgeht, er hat sicher noch ein As im Ärmel. Das wird echt spannend.

Dann abschließend noch Ausblick auf nächste Saison bei Euch: Gibt’s bei diesen Quoten überhaupt noch Luft nach oben oder ist man zufrieden wenn man das konsolidiert und wiederholt?

Wir hatten schon echt Glück am Anfang mit den Spielen. Es gab in den ersten acht Wochen drei Mal Overtime bei den 19 Uhr-Spielen. Wenn es so knapp ist, bleiben die Leute natürlich bis zum Schluss dabei. Insgesamt waren fast alle Spiele spannend und deshalb müssen wir uns anstrengen, damit wir noch einmal so ein gutes Jahr hinlegen und unser Publikum weiter so gut unterhalten.

Und wie vorhin schon gesagt: Es gibt immer was zu verbessern. Man sollte nie zufrieden sein ;).

Der Sender ProSieben MAXX wird jetzt als Football-Sender wahrgenommen. So geht es mir zumindest.

Stimmt, auch wenn ProSieben MAXX nicht nur Football-Sender ist. Das ist schon was Besonderes, dass ein „kleiner“ Sender auf einen Schlag derart bekannt wird. Ich glaube, unter den 14- bis 39-Jährigen, der Zielgruppe des Senders, würden sehr viele Menschen beim Schlagwort „ProSieben MAXX“ als erstes „Football“ entgegnen. Das ist ne coole Geschichte und ich freue mich, dass so viele Leute #jedenverdammtenSonntag mit uns gemeinsam Football schauen.

Ich wüsste auch nicht, wo die Beteiligung in den sozialen Medien annähernd so groß war wie jetzt bei den Übertragungen. Und ich nutz Twitter jetzt auch schon seit 10 Jahren – nicht ganz 10, nachdem jetzt der Geburtstag war– seit 8 Jahren oder so [Juni 2009 laut Profil]. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass das mal so stark eingebunden war.

Das stimmt. Twitter hat bisher on air nirgendwo so stattgefunden wie bei uns. Es haben sich sogar viele Leute extra wegen unserer Sendung bei Twitter angemeldet. Aber auch Facebook sollte man nicht vergessen und vielleicht im nächsten Jahr auch wieder mehr einbinden. Fast jeder unserer Zuschauer hat einen Facebook-Account, behaupte ich jetzt mal.

Bei Twitter ist das eher ein Bruchteil. Wenn es bei Facebook doch nur leichter wäre, den Überblick zu behalten bei Posts auf der Wall ;). Insgesamt ist die Resonanz aber in allen Netzwerken überwältigend groß, dafür gibt’s noch mal ein großes Dankeschön!

Twitter war noch ein gutes Stichwort zum Schluß: ich hab die letzten Jahre schon auch immer den oder die Draft verfolgt. Twitter ist da in dem Fall nicht unbedingt von Vorteil, wenn man wegen der Spannung das Ganze anschaut, nachdem da gerne mal Picks vorher gepostet werden von irgendwelchen Kolumnisten, die das dann 2 Minuten vorher schon wissen, wer genommen wird. Wird dann vielleicht so ein bißchen schwierig bei Eurer Übertragung, aber wenn man sich dann auf den Hashtag [#ranNFL] beschränkt, dann sollte das auch kein allzu großes Problem geben.

Wir halten uns auf jeden Fall an das Übertragungsfeed der NFL. Selbst wenn die entsprechenden Picks zwei Minuten vorher im Netz bekannt werden, macht es ja keinen Sinn, wenn wir unseren Bildern vorgreifen und nicht abwarten, bis Roger Goodell auf die Bühne tritt und die Wahl verkündet.

Der Großteil der Zuschauer am 28. bis 29. April wird noch nie einen Draft live verfolgt haben. Wir werden ein paar Dinge sicher zwei, drei oder vier Mal erklären. Warum muss ein Spieler zu dem Team, das ihn draftet? Warum ist die Reihenfolge, so wie sie ist? Vielleicht holt man auch mal weiter aus und erklärt die Unterschiede zwischen US-Sportsystem und deutschem Sportsystem…

Wir freuen uns jedenfalls alle auf Freitag…Dann sage ich schönen Dank für die Bereitschaft, dass Du Dir Arbeitszeit hast klauen lassen…

Sehr gern.

Social Media:

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2 Gedanken zu „Icke im Interview – Nr. 2

  • 17. Dezember 2017 um 22:42
    Permalink

    Wie heißen die beiden Damen auf dem Bild ganz oben? weiß das jemand?

    danke im voraus! 🙂

    • 18. Dezember 2017 um 1:44
      Permalink

      Also ich weiß es nicht – nur, dass es immer mal gefragt wurde. Keine Ahnung, bei welcher Agentur die gebucht wurden 😉

Kommentare sind geschlossen.